Programm

Nach einer langen, aber durchaus auch schönen und meist lustigen Busfahrt erreichen wir gegen Nachmittag den Zeltplatz in Zinnowitz. Die verbleibende Zeit des ersten Tages gehört nun der Zelteinteilung bzw. dem Aufbau, dem ersten Kennenlernen, einer Vorstellungsrunde der einzelnen Gruppenthemen durch die Betreuer, der Gruppenfindung und der Erforschung des Geländes.

In den darauf folgenden Tagen erleben die Gruppen in einem rotierenden System verschiedene Tagesprogramme. Dabei werden wir das 2010 erfolgreich eingeführte System weiterführen. Wir werden insgesamt sechs Kindergruppen mit jeweils etwa 15 Kindern haben. Die Bearbeitung des jeweiligen Gruppenthemas findet an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt. Dazu kommen jeweils drei Kindergruppen zusammen und erleben am ersten Tag in rotierenden Workshops eine Einführung ins Thema und welche Themengebiete zur Auswahl stehen. Am Vertiefungstag können sie sich dann für eines der Unterthemen entscheiden. Dadurch kann jedes Kind noch besser seinen Interessen nachgehen, es kann tiefer ins Thema eingetaucht werden und die starre Gruppeneinteilung wird aufgelöst. Wir erfahren während der beiden Thementage mehr über unsere Beziehung zueinander, zu unserer Umwelt und im Besonderen zu Gott. Das Erlebte kann am Abschlusstag auf unterschiedlichste Weise in eine „Galerie der Zinnowitzwoche“ eingebracht werden.

Viel Entspannung und Freiheit bietet den Gruppen auch weiterhin der Tag und die Nacht im Wanderlager. Ein paar Kilometer entfernt vom großen Zeltplatz kann man am Bodden die Ruhe und Natur genießen und miteinander Spaß haben.
Der darauffolgende Tag beginnt mit der Rückfahrt ins Ottoheim und dem Genuss fließenden warmen Wassers aus der Dusche. Ab dem Mittagessen beginnt für die Gruppe der Dienstetag. Das bedeutet, dass für alle Teilnehmer zu den Mahlzeiten der Tisch gedeckt, das Essen aus der Großküche geholt und hergerichtet wird und die Gruppe das Tischgebet hält. Auch der gemeinsame (und manchmal sehr feuchte) Abwasch nach jeder Mahlzeit gehört zu den schönen Aktionen dieses Tages. Belohnt wird dann mit viel Freizeit zum Ausruhen und Baden. Am nächsten Morgen ist diese Gruppe für den Weckdienst verantwortlich.

Nachdem der Dienstetag nach dem Frühstück endet, bricht für die Gruppe der Erlebnistag mit einer besonderen Aktion an.

Den Sonntag begehen wir als besonderen Tag, indem wir vormittags einen selbst gestalteten Gottesdienst feiern. Am Nachmittag gibt es viel Zeit zum Baden in der Ostsee und sich Austoben bei verschiedenen Wettspielen.

Der Kreativität können die Kinder und Jugendlichen während der Mittagspause und als Abendangebot nachgehen. Sie können im Kreazelt zum Beispiel Kerzen ziehen, filzen, T-Shirts und Taschen bemalen oder auch Speckstein bearbeiten.

Ebenfalls zur Tradition ist bereits das Nachtgeländespiel geworden. An einem Abend der Woche, wenn es dunkel geworden ist, begeben sich alle in den nahegelegenen Wald und wetteifern in Gruppen gegeneinander um den Sieg. Dafür darf dann am nächsten Tag länger geschlafen werden.

An allen anderen Abenden in der Woche finden eine Vielzahl von Abendangeboten für die Kinder statt, z.B. Tanzen, Origami, Brettspiele, Meditationen, Nachtwanderungen, Outdoorkochen, Kreatives Gestalten, Erste-Hilfe-Kurs und vieles mehr, vorbereitet von den Betreuern.

Wenn es die Anzahl der Tage erlaubt, begehen wir den Tag des Bergfestes in besonderer Weise. Dann verbringen wir den Vormittag am Strand und erleben am Nachmittag die verschiedenen Angebote, die es sonst nur am Abend gibt, in ausgedehnter Weise. Den krönenden Abschluss dieses Tages bildet eine eigene Disko!

Am Tag vor der Abreise feiern wir unser Abschlussfest. Dieses beginnt mit einem von allen Gruppen gemeinsam gestalteten Abschlussgottesdienst. Anschließend gestalten wir ein Fest mit vielen Spielen und Programmpunkten, welche die einzelnen Gruppen vorbereiten. Auch neu Gelerntes aus den Abendangeboten wird hier vorgeführt. Ein festliches Buffet stillt unseren Hunger.

Die Woche vergeht leider immer viel zu schnell und schon ist der Abreisetag wieder da. Nach dem Abbau der Zelte bekommen die Gruppen Zeit sich zu verabschieden, wir reflektieren noch einmal Erlebtes, machen Gruppenfotos und tauschen Adressen aus. Dann heißt es, Gepäck zum Bus schaffen und ab geht es wieder nach Hause.